So vermeiden Sie die häufigsten Rekrutierungsfehler

Fehlbesetzungen kosten Unternehmen jedes Jahr Millionen. Mit welchen Massnahmen diese vermieden und der Rekrutierungsprozess optimiert werden kann, haben wir in diesem Blogpost für Sie festgehalten.

Gewiss: Vakanzen immer mit einem perfekten Kandidaten zu besetzen, ist schlicht unmöglich. Dazu kommt, dass ein bestimmter Prozentsatz von Fehlbesetzungen darauf zurückzuführen ist, dass gewisse Kandidaten während dem Bewerbungsverfahren falsche oder ungenaue Angaben zu sich selber machen. Trotzdem gibt es seitens von Unternehmen einige immer wieder vorkommende Rekrutierungsfehler, die sich vermeiden liessen.

Rekrutierungsfehler 1: Zu wenig konkrete Stellenbeschreibungen

Aussagekräftige Stellenbeschreibungen zu verfassen ist eine Herausforderung. Wer jedoch immer wieder alte Templates hervornimmt und nicht genau überprüft, ob die ausgeschriebene Stelle auch wirklich sämtliche aktuellen Informationen beinhaltet, wird im schlimmsten Fall nur unpassende Bewerber ansprechen. Unsere detaillierten Tipps für aussagekräftige Stellenanzeigen gibt es hier.

Rekrutierungsfehler 2: Ein unstrukturierter Rekrutierungsprozess

Erstellen Sie eine Roadmap für den Rekrutierungsprozess und planen Sie genügend Zeit für die einzelnen Prozess-Schritte ein. Behalten Sie dabei vor allem die Candidate Experience im Hinterkopf: Wer eine Bewerbung absendet, wünscht sich in der Regel innerhalb von 10 Tagen eine qualifizerte Rückmeldung. Ebenfalls ein wichtiger Faktor: Der Verlauf des Rekrutierungsprozesses hat eine starke Auswirkung auf das Arbeitgeber-Image – unabhängig davon, ob es zu einer Anstellung kommt oder nicht.

Rekrutierungsfehler 3: Zu wenig Klarheit über die zu besetzende Position haben

Es ist für HR-Fachleute nicht immer einfach, die genauen Anforderungen für eine Position zu kennen. Umso wichtiger ist ein guter Austausch mit den Verantwortlichen aus den Abteilungen, welche die noch fehlenden Angaben liefern müssen. Ebenfalls interessant kann dabei sein, ein Gespräch mit dem aktuellen Stelleninhaber zu führen. Dieser Austausch ermöglicht Ihnen, im Gespräch mit den Kandidaten kompetent deren Fragen zum Stelleninhalt zu beantworten.

Rekrutierungsfehler 4: Das eigene Unternehmen zu wenig gut verkaufen

Rekrutierungsprozess optimieren

Natürlich hat ein Kandidat in der Regel Interesse am Unternehmen, bei welchem er sich bewirbt. Aber gehen Sie nicht automatisch davon aus, dass Sie damit die Katze bereits im Sack haben. Wer Top-Kandidaten anziehen möchte, muss sein Unternehmen bei einem Job-Interview auch als Top-Firma verkaufen können. Unabhängig davon, wie viel Vorwissen über die Firma beim Kandidaten möglicherweise schon vorhanden ist.

Rekrutierungsfehler 5: Sich nur auf das Job-Interview verlassen

Job-Interviews sind zwar unbestritten eine enorm wichtige Komponente im Rekrutierungsprozess. Daneben sollten Sie jedoch auch immer versuchen, möglichst viele ergänzende Informationen über den Kandidaten herauszufinden. Dies können beispielsweise Angaben aus den Social Media-Profilen sein, durchgeführte Assessments und natürlich auch Referenz-Auskünfte.

Rekrutierungsfehler 6: Zu lange warten mit der Entscheidung

Wenn sich der Entscheidungsprozess über Wochen hinweg zieht, riskiert ein Unternehmen, Top-Kandidaten an andere Firmen zu verlieren. Vermeiden Sie dies, indem Sie die Timeline einhalten und den Kandidaten klare Angaben geben, bis wann diese mit einem Feedback rechnen können.

Rekrutierungsfehler 7: Den Kandidaten, die den Job nicht erhalten, kein Feedback zu geben

Absagen zu erteilen ist zwar keine angenehme Aufgabe, aber eine äusserst wichtige. Es ist enorm unbeliebt bei Kandidaten, wenn sie keine Antwort erhalten – etwas, was in einem professionellen Rekrutierungsverfahren nicht vorkommen sollte. Und in der Praxis doch öfters passiert, als man vermutet. Hier haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie diesen Prozessschritt einfacher bewältigen können. Dabei gilt es, im Hinterkopf zu behalten, dass diese Kandidaten in der Zukunft allenfalls für eine andere Position im Unternehmen geeignet sein könnten. Die Chancen, dass diese sich wieder einmal bewerben, sind viel grösser, wenn die Candidate Experience beim Rekrutierungsprozess positiv war.

Welches sind Ihrer Meinung nach weitere Rekrutierungsfehler, die vermieden werden können?

 

 

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