E-Mail-Bewerbung: Tipps und Tricks

E-Mail-Bewerbungen sind in der heutigen Zeit schon zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Für den Job-Suchenden hat dies den Vorteil, die Kosten für Porto und Bewerbungsmappe zu sparen. Allerdings gilt es auch hier einiges zu beachten, um in der Mailbox des Personalverantwortlichen nicht unterzugehen. Wir stellen Ihnen hilfreiche Tipps und Tricks vor, damit Ihre nächste E-Mail- Bewerbung ein voller Erfolg wird.


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1.Auf Formalitäten achten

Zwar erscheint eine E-Mail auf den ersten Blick formloser als ein typisches Anschreiben in einer schriftlichen Bewerbung. Dies ist allerdings ganz und gar nicht so. So muss auch hier auf einen sachlichen und seriösen Umgangston geachtet werden. Die Inhalte des Anschreibens sollten ohne Rechtschreibfehler oder grammatikalische Fehler sein. Auch wenn es im privaten Umfeld immer wieder vorkommt, dass Mails ohne Gross- und Kleinschreibung geschrieben sowie viele Emoticons genutzt werden, im geschäftlichen Kontext sollte dies unbedingt vermieden werden. Generell gelten hier die gleichen Richtlinien wie bei einem Bewerbungsschreiben in klassischer Form.

2.Seriöse E-Mail-Adresse verwenden

Es ist nicht nur entscheidend, was in der eigentlichen Bewerbungs-E-Mail steht und wie dieser formuliert ist, sondern auch von welcher E-Mail-Adresse die Bewerbung verschickt wurde. Unseriöse Mailanbieter oder merkwürdige Namen in der Mailadresse wie beispielsweise „hotgirl456“ sollten selbstverständlich nicht verwendet werden. Ebenfalls tabu ist die E-Mail von der aktuellen Firmenadresse zu verschicken. Stattdessen empfiehlt es sich schlicht an die gängige Bezeichnung Vorname.Nachname@Anbieter.ch zu halten.

3.Betreffzeile korrekt verwenden

Um nicht gleich im Spamordner der zuständigen Person zu verschwinden oder von diesem manuell als Spam markiert zu werden, ist es neben der seriösen E-Mail-Adresse wichtig, die Betreffzeile korrekt auszufüllen. Dies bedeutet, dass klar kenntlich gemacht werden sollte, dass es sich hier um eine Bewerbung auf die Stelle XY handelt. In manchen Fällen verwenden Unternehmen bestimmte Kennziffern für eine bestimmte Job-Position. Falls so etwas vorhanden ist, muss diese ebenfalls in die Betreffzeile integriert werden.

4.Eigene Kontaktdaten zur Verfügung stellen

Für den Fall, dass der Personalverantwortliche auf Ihre Bewerbung reagieren möchte, sollten die eigenen Kontaktdaten wie Telefonnummer oder Anschrift prominent platziert sein. Dafür bietet sich vor allem die Signatur an.

5.Tipps für die Anhänge

Eine vollständige Bewerbung per E-Mail besteht aus den drei Komponenten Anschreiben als E-Mail- Text, Lebenslauf und gescannten Zeugnissen/Zertifikaten. Es hat sich inzwischen etabliert, das PDF-Format für die Anhänge zu nutzen. Die Dateigrösse der Dokumente sollte dabei so gering wie möglich gehalten werden (was nicht heisst, dass sie minderer Qualität sein sollten), sondern lediglich, dass beispielsweise Bilder komprimiert werden (z.B. als .jpeg)

Darüber hinaus darf die Benennung der jeweiligen Dateien nicht vergessen werden. Diese sollten eindeutig benannt sein und den Namen enthalten. Auf diese Weise können die Dokumente eindeutig zugeordnet werden.

6.Vor dem Abschicken Korrektur lesen

So schnell eine E-Mail auch geschrieben ist, so wichtig ist es allerdings auch, diese vorher nochmal Korrektur zu lesen (und ggf. die restlichen Anhänge). Am besten ist es, diese einmal auszudrucken und sie einer Person aus der Familie oder dem Freundeskreis zu geben, die sprachlich versiert ist.

Die genannten Tipps stellen die Grundlage für jede E-Mail-Bewerbung dar. Wer hat weitere Tipps?

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Eine Antwort auf E-Mail-Bewerbung: Tipps und Tricks

  1.  Jochen schrieb am 23. Mai. um 7:39

    PDF Dateien sind aber nicht zwingend erforderlich. Vielen Bewerbern fällt es schwer, die Dateien zu konvertieren – gleichzeitig haben die wenigsten Personaler ein Problem damit, Word- oder Excel-Dateien zu öffnen. Die Bildkomprimierung ist allerdings ein Argument: Wir bekommen immer wieder Bewerbungen zu sehen, deren Bildanhänge viel zu groß sind. Anscheinend kennen sich viele Leute heutzutage nicht mehr mit Dateigrößen aus. Um gehen lässt sich dieses Problem, indem man Bilddateien mit einer Bildbearbeitungssoftware auf eine immer noch akzeptable Bildgröße verkleinert.


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