Immer mehr Unternehmen nutzen Social Media gezielt für das Recruiting oder für ihr Employer Branding. Spezielle Fanpages auf Facebook oder Twitter-Accounts sind keine Seltenheit mehr. Allerdings sind die Ansprüche der Digital Natives oft höher als die der Digital Immigrants. Wir liefern Ihnen Tipps und Tricks, um auch die Studierenden und jungen Berufseinsteiger zu begeistern/bzw. für ein Praktikum oder eine Festanstellung zu gewinnen.
Authentisch sein!
Im Zusammenhang mit Auftritten auf Social Media- Kanälen fällt früher oder später immer das Stichwort Authentizität. Allerdings halten sich noch immer nicht alle Firmen daran. Marketingvideos oder zu gestellte Fotos oder Texte haben auf Facebook nichts verloren. Insbesondere die medienaffine Zielgruppe reagiert darauf nicht mit positivem Feedback. Besser wäre es beispielsweise echte Mitarbeiter eines Unternehmens aus ihrem Arbeitsalltag und ihren Aufgabengebieten erzählen zu lassen.
Die Personen, die für die jeweiligen Social Media- Kanäle zuständig sind und diese betreuen (z.B. den Twitter-Account), sollten kurz vorgestellt werden. Dazu bedarf es nicht viel Aufwand. Es ist schon ausreichend, die jeweiligen Personen samt Bild und kurzer Info auf der Hintergrundgrafik in Twitter vorzustellen. Die User sehen das Unternehmen damit nicht mehr als Black Box, sondern als authentisch und menschlich.
Exklusive Inhalte über Social Media anbieten
Um den jungen Studierenden einen Mehrwert zu bieten, dem jeweiligen Unternehmen zu followen oder es zu liken, können nützliche, unterhaltsame oder spannende Inhalte angeboten werden, die sonst nirgends zugänglich sind. (auch nicht auf der unternehmenseigenen Website…).
Google z.B. hat z.B. seinen Fans auf Facebook verschiedene YouTube Videos zur Verfügung gestellt. Diese stellen alle das Arbeiten bei Google näher vor. (siehe Video)
Eine andere Möglichkeit, um den Studierenden einen Mehrwert zu bieten, wäre beispielsweise die Einrichtung eines speziellen Twitter-Accounts, welcher für die Studierenden als Anlaufstelle dient um Fragen rund um Jobs oder ein Unternehmen zu beantworten.
Am Ball der Zeit bleiben
In der heutigen Zeit kann, was gestern State Of the Art war, heute bereits veraltet sein. Aus diesem Grund empfiehlt es sich die aktuellsten Technologien und Neuigkeiten im Social Media- Bereich im Auge zu behalten. Unter Umständen wird es sogar als negativ empfunden, wenn ein Unternehmen z.B. (in Amerika) kein Facebook Deals nutzt.
Fazit
Die genannten Tipps gelten selbstverständlich auch generell im Recruiting und beim Einsatz von Social Media für das Employer Branding. Allerdings sind die Erwartungen von jungen Studierenden und von Berufseinsteigern oftmals wesentlich höher, als die von älteren Generationen. Daher ist es hier besonders wichtig, die genannten Tipps zu beherzigen. Es lohnt sich auf jeden Fall in diese Zielgruppe zu investieren -schliesslich sind diese die Zukunft von morgen.
[via], Bildquelle Artikelbild: aboutpixel.de – Sven Brentrup

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Ein junger Franzose hat sich für seine Bewerbung auf einen Praktikumsplatz etwas ganz besonderes einfallen lassen um in der Masse von Bewerbern positiv aufzufallen.
Victor Petit nutzte hierzu ein Bewerbungsfoto mit integriertem QR-Code, welcher zu einem Video führte.
http://www.mobilemediabox.de/2011/04/27/kreative-bewerbung-per-qr-code-und-video/