Wie das Centre of Human Resources Information System (CHRIS) in einer deutschen Studie feststellt, holen Web-Communities gegenüber den Firmenseiten als Anlaufstelle für Arbeitssuchende tüchtig auf.
Suchen, finden, informieren
Google liegt bei den Suchanfragen weit vor allen anderen. Social Networks wie Xing oder LinkedIn erleben aber einen deutlichen Aufschwung, da sie der Arbeitgeberseite eine spezifische und effektive Möglichkeit geben, sich vorab über geeignete Kandidaten zu informieren. So verwendet gut ein Drittel der Arbeitgeber Xing um sich weitere Informationen über Individuen zu beschaffen – Google und LinkedIn werden von 22% und 12% der HR-Leute genutzt.
Nicht spezialisierte Netzwerke wie Facebook, MySpace und Blogs schneiden deutlich schlechter ab. Weniger als 10% der Personaler nutzen diese Kanäle um Information über potentielle Kandidaten in Erfahrung zu bringen.
Besonders wichtig scheint die Verknüpfung der Karrierenetzwerke mit anderen Communities zu sein. Inhalte können so Plattform- und Kontext-übergreifend weitergegeben werden. Ein bereits umgesetztes Beispiel hierzu wäre Twitter – neue Tweets können direkt auf anderen Plattformen wie StudiVZ, MySpace, Facebook gepostet werden.
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Wobei es fraglich ist, ob man wirklich einen Post zentral an einer Stelle pflegen will, z.B. Twitter, und dann von dort automatisiert in alle möglichen andern Netzwerke weiterleitet.
Denn jedes Social Network hat seine Eigenschaften und eigenen Kommunikationsmittel: Weshalb sollte man sich wie bei Twitter auf 140 Zeichen beschränken, wenn man mit Google Buzz mehr Text und noch einen Thumbnail senden kann? Oder bei Facebook automatisch weiterführende Links eingebunden werden, wenn man eine URL postet?
Zudem erhält man eine Message mehrfach, wenn man jemandem auf verschiedenen Kanälen folgt.
Posts sollten also pro Kanal sorgfältig ausgewählt und formuliert werden.
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