Twitter im Recruiting Prozess

Warum sollte man Twitter als Recruiting-Tool nutzen? Einige Argumente dafür.

Nochmal kurz zur Erinnerung: Twitter verzeichnete in den letzten Monaten durchweg signifikant steigende Nutzerzahlen. Dementsprechend wächst auch die (deutschsprachige) Twittergemeinde unaufhörlich weiter. Im September 2009 waren bereits 240’000 deutsche Accounts registriert. Quelle
Quelle
Quelle
Reicht das aus um sich als Recruiting-Tool zu qualifizieren? Selbstverständlich nicht, aber es schafft gute Voraussetzungen eine grosse Anzahl an potenziellen Arbeitnehmern zu erreichen. Die Anzahl der “Twitternden” Unternehmen und generell die Anzahl der Tweets ist längst nicht mehr übersichtlich. Für Arbeitssuchende gestaltet es sich zunehmend schwerer aus der Masse der Tweets das passende Jobangebot zu filtern und für Recruiter ist es schwierig, die richtige Zielgruppe zu erreichen. Spezielle Jobsuchmaschinen erleichtern hier zumindest den Arbeitssuchenden die Auswahl deutlich.

Die wichtigsten Suchmaschinen kurz erläutert:

1.JobTweet
Nach Eingabe des Ortes und des gewünschten Berufes liefert JobTweet alle für den Benutzer relevanten Ergebnisse. Das besondere hierbei ist, dass die Suchmaschine nicht allein die Tweets anhand von HashTags durchsucht, sondern semantisch vorgeht. Das bedeutet, dass auch der generelle Inhalt des Tweets analysiert wird.

Die Suchmaschine bietet Recruitern auch die Möglichkeit aktiv zu werden. Mittels des Reiters “Jobs” können Arbeitgeber ihre Stellenangebote platzieren.

2. TwitterSearch
TwitterSearch ist keine spezielle Jobsuchmaschine, erfüllt diese Aufgabe aber ebenso. Die Suche funktioniert exakt gleich wie bei JobTweet. Nach Eingabe von Ort und gewünschtem Beruf werden auch hier die entsprechenden Stellenangebote aufgelistet. Darüber hinaus bietet TwitterSearch allerdings keine zusätzlichen Funktionen in diesem Bereich an.

3. TwitterJobSearch
Die Englisch Sprachige Jobsuchmaschine funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die anderen beiden Angebote auch. Lediglich bei der Anzeige der Ergebnisse bietet TwitterJobSearch hier komfortable Optionen an. So können beispielsweise bestimmte Jobangebote gespeichert werden.

Dann platzieren also einfach die Unternehmen ihre Stellenangebote auf Twitter und die Follower sehen dies entweder oder suchen sie explizit über eine Suchmaschine?
Ganz so einfach ist es nicht, denn im Grunde würde dieses Vorgehen auch keinen wirklichen Unterschied zu anderen Jobportalen bieten. Was ist also das besondere an Twitter?

Wie generell im Social Media Marketing, muss man sich von alten Denkmustern lösen und den direkten Kommunikationskanal zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein wenig erweitern. Es macht beispielweise durchaus Sinn die Mitarbeiter einer Firma ebenfalls das Stellenangebot “Twittern” zu lassen. Damit verfielfacht sich die Erreichbarkeit potenzieller Arbeitnehmer deutlich. Idealerweise sollten die Mitarbeiter eine hohe Anzahl Follower aufweisen können. Somit besteht die Chance, dass der entsprechende Tweet immer weiter verbreitet wird und irgendwann von einer Person gelesen wird die eine entsprechende Stelle sucht.

Fazit:
Twitter im Recruiting einzusetzen kann durchaus Sinn machen. Dabei kommt es vor allem darauf an, dass man die veränderten Konzepte der Kommunikation im Web 2.0 beachtet. Dann kann man diese Dynamik für sich nutzen.
Selbstverständlich gilt es im Vorfeld genauestens zu analysieren, ob sich diese Zielgruppe überhaupt in Twitter aufhält. Dies hört sich trivial an, ist aber für den Erfolg ausschlaggebend.

Tags: , , , ,

One Response to “Twitter im Recruiting Prozess”

  1. Prospective » Blog Archive » Die fünf besten iPhone Apps für die JobsucheProspective Says:

    [...] die via Twitter publiziert werden. Wir stellten Ihnen JobTweet.de bereits in einem älteren Post vor. Mit Hilfe der App können die Stellenangebote durchsucht und Ergebnisse per E-Mail verschickt [...]

Leave a Reply