livejobs.ch ist ein neues Videoportal. Darauf können Firmen potentiellen Mitarbeitern ihre Unternehmung vorstellen und Arbeitssuchende erhalten angewandte Bewerbungstipps. headzoom.com geht einen ähnlichen Weg, spezialisiert sich aber zusätzlich auf die Berufsgattung der Ingenieure. Wir stellen die beiden Plattformen kurz vor.
livejobs.ch – das Schweizer Videoportal

Das erste Schweizer Videoportal für Jobs, Karrieren, Firmenportraits und weiteres heisst ganz unprätentiös livejobs.ch. Die Unternehmung mit Sitz in Wetzikon produziert und veröffentlicht Job- und Company-Videos.
Auf Arbeitgeberseite haben die Macher der Plattform zum Ziel, sämtliche Berufskategorien und Branchen, vom Kleinst- bis hin zum Grossunternehmen mit ihrer Videodienstleistung zu versorgen. Dabei richten sie sich an Berufs-, Fach- und Führungskräfte. Die Plattform ist also in der Tendenz eher horizontal ausgerichtet.
Für den Arbeitnehmer bietet die Seite auch so einiges. Erstens erhält man hilfreiche Bewerbungstipps zum Lebenslauf oder dem Anschreiben.
Zweitens beinhaltet ein weiterer Link Wissenswertes rund um den Arbeitsvertrag.
Ingesamt ist die Seite ansprechend und übersichtlich gestaltet. Ausserdem ist die Information sehr gut strukturiert und auf das Wesentliche reduziert.
Leider sind bislang nur wenige Videos abrufbar. livejobs.ch wirkt jedoch innovativ, zuverlässig und kompetent. Drei Aspekte die Schweizer Arbeitsmoral ausmachen.
headzoom.com – Videostellenbörse für Ingenieure
Diese Plattform ist eher auf den Deutschen Markt ausgerichtet und vertikal. Der Zweck lautet in den Worten des Betreibers:
«Über Video-Interviews mit den zentralen Ansprechpartnern des Unternehmens bietet HEADZOOM Bewerbern einen völlig neuen Zugang zu Unternehmen. Die Interviews präsentieren den Geschäftsführer und den unmittelbar Vorgesetzten. HEADZOOM setzt auf eine authentische und im Vergleich zu Recruiting-Videos ungeschönte Unternehmensvorstellung, will insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen bekannter machen und damit dem Bewerber interessante Alternativen zu Grossunternehmen aufzeigen.»
Die Ansätze sind gut, noch scheint diese Plattform allerdings nicht ganz ausgereift. Die ungeschnittenen Videos wirken authentisch, sind aber oftmals zu lange und die Tonqualität müsste besser sein. Zudem könnte die Website bezüglich der Informationsarchitektur noch optimiert werden.
Die beiden vorgestellten Plattformen zeigen, dass der Einsatz von Online-Videos im Bereich Recruiting im Trend liegt. Dies verwundert wenig, denn Bewegtbilder im Internet gewinnen an Beliebtheit.


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